Markkleeberg und der Müll… (Markkleeberger Stadtnachrichten 17/2018)

15. August 2018

Markkleeberg, 15. August 2018. – Wohin mit dem Grünabfall nach Feierabend oder gar samstags? Wohin mit dem Sperrmüll? Die Entsorgung unterwegs oder von Grünschnitt- und Sperrmüll in unserer Stadt ist manchmal eine Qual. Wer Grünabfälle oder Sperrmüll entsorgen möchte, kommt oft um die privatwirtschaftlichen und kostenpflichtigen Entsorgungsstellen nicht herum. Berufstätige, die am Abend oder sonnabends Zeit hätten, hadern mit den Öffnungszeiten der Sammelstelle Gaschwitz. Lediglich ein Tag bis 18:30 Uhr und ein (oft überfüllter) Samstagvormittag im Monat sind zu wenig. Dabei muss sich jeder individuell um Transport kümmern oder einen Container zu marktüblichen Konditionen bestellen. Die Gebühren für die Abfallbeseitigung sind jedoch insgesamt vergleichbar mit anderen Kommunen, die deutlich bürgerfreundlichere Leistungen und Zeiten anbieten und sogar Sperrmüll nach individueller Terminvereinbarung abholen (z.B. die Stadt Halle/Saale). Grünabfälle können dort in der Saison bis 21 Uhr abgegeben werden, teilweise sogar sonntags. Die aus unserer Sicht zu kleinen und sehr teuren Biotonnen in unserer Stadt können keine wirkliche Abhilfe schaffen. Die kontinuierliche Reduzierung dieser kommunalen Leistungen (dies betrifft auch die Abschaffung der Weihnachtsbaumsammelplätze) belastet Bürger und Umwelt, daher besteht aus unserer Sicht Handlungsbedarf. Der Service und die Bürgerfreundlichkeit bei der Entsorgung muss deutlich verbessert werden. Veränderung braucht Mut, unterstützen Sie uns!

Die FDP-Ortsgruppe trifft sich am 18.9. um 19 Uhr im Ratskeller Markkleeberg.